Impfungen - Kinderarzt Dr. Peters & Frick, Eschwege

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Imformationen zum  Thema Impfungen


Wir empfehlen und impfen alle von den Experten der ständigen Impfkomission des Robert-Koch-Instiutes (STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen.

Auch bieten wir Ihnen Beratung und Durchführung von Reiseimpfungen an (dies ist in der Regel keine Kassenleistung und muß von Ihnen finaziell selbst getragen werden!).

Impfplan der STIKO des Robertkochinstitutes


Im Rahmen strenger werdender gesetzlicher Richtlininen sind Impfärzte gezungen das schriftliche Einverständnis durch die Sorgeberechtigten (bzw. den Impfling sofern alt genug) einzuholen. Um Ihnen ausreichend Zeit für die Entscheidung zu geben, bietet es sich an auf dieser Seite bereits erste Informationen einzuholen. Am Tag der Impfung erhalten Sie natürlich nochmals eine ausführliche persönliche Beratung und Aufklärung. Wenn Sie bis dahin die folgenden Einverständnis ausgedruck, ausgefüllt und mitgebracht haben, beschleunigt sich der Vorgang in der Praixis enorm.



Impf-Einverständnis ausdrucken
(es wird ein PDF-Reader benötigt)            


 


Meningokokken - Auslöser schwerer eitriger Hirnhautenzündungen und Sepis (Blutvergiftung)

Erkrankungen durch das Bakterium Neisseria Menigitidis stellen ein weltweit bedeutsames Gesundheitsproblem dar. Regelmäßig kommt es zu schweren Epidemien. Das Vorkommen ist weltweit unterschiedlich. Aber auch in den Industriestaaten (inkl. Deutschland) kommt diese gefürchtete Inketionserkrankung vor. Selbst durch die modernen medizinische Therapien in können bis zu 10% tötlich verlaufe, auch gibt es in vielen Fällen lebenslange Spätfolgen (z.B. Taubheit, Verstümmelung, geistige Behinderung).

Die Mehrzahl der Infektionen wird durch die Unter-(Sero-)gruppen A, B und C sowie in geringerem Umfang durch W135 und Y verursacht. Übertragen werden diese Bakterien durch Aerosole (Mund- und Nasensekret, Husten und Niesen) von Mensch zu Mensch.
Etwa 15 bis 25% aller Jugendlichen tragen diesen Keim unbemerkt mit sich herum!

Iin Deutschland kommt werden derzeit zwischen 700 bis 800 Erkrankungsfälle gemeldet. Kommt es zu einer Infektion, d.h. wird die eigene Körperabwehr (vor allem die Schleimhautbarriere) durchbrochen kommt es über die Blutbahn sehr schnell zu einer Ausbreitung, die in schweren Fällen innerhalb von wenigen Stunden tödlich verlaufen kann. Nur wenn Erkrankung innerhalb dieser kurzen Zeit richtig diagnostiziert wird, kann sie mit Antibiotika behandelt werden.

Zur Prävention der Meningokokken-Erkrankung existieren seit einigen Jahren Impfstoffe. Bislang leider noch nicht gegen alle Unterformen (ein Impfstoff gegen die Serogruppe B wird noch erforscht).

Seit dem Juni 2006 ist glücklicherweise endlich auch die Impfung gegen die Meningokokken in der Impfempfehlung der Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) enthalten. Sie gilt nun als generelle Standard-Impfung für alle Kleinkinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Wirksamkeit und sehr gute Verträglichkeit ist seit über 7 Jahren gezeigt, denn in Großbritanien wird bereits seit 1999 geimpft.


 

Pneumokokken-Infektionen - Schwere bakterielle Infektionen


Infektionen mit Bakterien der Gruppe der Pneumokokken gehören zu den schwersten Erkrankungen beim Menschen. Insbesondere Kinder unter 5 Jahren sowie ältere Menschen sind von dieser Infektion betroffen und bedroht.

Pneumokokken sind Auslöser vielfältiger Krankheitsbilder: Klassischerweise für Infektionen der oberen Luftwege (z.B. Mittelohrentzündungen) und als Erreger von schweren Lungenentzündungen. Schwerwiegende, z.T. lebensbedrohliche Erkrankungen sind jedoch die Sepsis (Blutvergiftung) und die Meningitis (Hirnhautentzündung). Letztere beiden Erkrankungen verlaufen ähnlicher der Infektion mit Meningokokken, unbehandelt z.T. tötlich oder mit lebenslangen Folgeerscheinungen.
In besonderem Maße sind Kinder mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, Kinder mit fehlender Milz, Sichelzellanämie, bei Krankheiten der blutbildenden Organe, bei Krebserkrankungen, bei HIV-Infektion und nach Knochenmarkstransplantation bedroht.

Auch hier exisistiert seit einigen Jahren ein gut verträglicher Impfstoff. Dieser Impfstoff ist jetzt (seit Sommer 2006) durch sie ständige Impfkommission (STIKO) generelle für Kinder unter 2 Jahren empfohlen.
Da die STIKO die Impfung gegen Pneumokokken jenseits des 2. Geburtstags nur bei Kindern mit erhöhtem Risiko (s.o.) empfiehlt, ist die Finanzierung der Impfung für ältere Kinder durch die Krankenkassen nicht gesichert. In diesen Fällen müssen Sie die Kosten für den Impfstoff und die Impfunf selbst über nehmen.


 
 
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